Prof. Bernhard Winking

Bernhard Winking absolvierte nach einer Maurerlehre zunächst ein Ingenieurstudium für Hochbau in Münster. Nach drei Jahren im Büro von Prof. Gerhard Graubner in Aachen und Hannover folgte das Architekturstudium an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg bei Godber Nissen und Werner Hebebrand. Für seine Diplomarbeit erhielt er den Fritz-Schumacher-Förderpreis. 1965 gründete er die Architektengemeinschaft Patschan Winking, ab 1968 Patschan Werner Winking. Im selben Jahr übernahm er eine Lehrtätigkeit an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Nach einer Vertretungsprofessur für Godber Nissen hatte er von 1978 bis 2003 eine Professor für Bauplanung inne. In der Zeit von 1972 bis 1988 war Bernhard Winking Mitglied im Vorstand des Bundes Deutscher Architekten (BDA) Hamburg. 1982 erfolgte seine Berufung in die Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung. 1993 gründete er das Büro Prof. Bernhard Winking Architekten BDA mit Standorten in Hamburg und Berlin, ab 1997 in Partnerschaft mit Martin Froh. Bernhard Winking wurde 2004 als Gastprofessor an die Zhejiang University in Hangzhou berufen. Zwischen 1998 und 2013 entwickelte er Stadtentwicklungskonzepte für Siebenbürgen mit Schwerpunkt Cluj und führte dazu sechs Summer Schools durch. Von 2010 bis 2019 war Bernhard Winking Mitglied in der Kommission für Stadtbild und Architektur der Stadt Würzburg. Die Freie und Hansestadt Hamburg ehrte ihn 2016 für sein Lebenswerk mit dem Fritz-Schumacher-Preis. Unter seinen mehr als 120 realisierten Bauten im In- und Ausland stellen für Bernhard Winking die Gebäude in Wulfen, an der Hamburger Fleetachse und auf der ehemaligen Spiegel-Insel den Schwerpunkt seines Schaffens dar. Neben seinem gebauten Werk machen zahlreiche Auszeichnungen, Preise und seine Tätigkeit als Preisrichter zu einem der renommiertesten Architekten Deutschlands.

Martin Froh

Martin Froh, Partner bei Winking · Froh  Architekten, studierte an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg Architektur. Parallel arbeitete er bereits in verschiedenen renommierten Hamburger Architekturbüros. Nach seinem Eintritt bei Patschan Winking baute er 1993 das Berliner Büro auf. 1997 gründete Bernhard Winking die Partnerschaft mit Martin Froh. Er ist Mitglied der Hamburgischen und Berliner Architektenkammer. 1997 wurde er in den Bund Deutscher Architekten Berlin berufen. Seit 2011 ist Martin Froh als Stadtplaner in die Liste der Hamburgischen Architektenkammer eingetragen. Seine Schwerpunkte umfassen vor allem die Bearbeitung von Wettbewerben, Gutachten und Entwürfen. Seit 1990 hat er mehr als 60, zum Teil internationale und offene Wettbewerbe für Hochbauten und städtebauliche Planungen gewonnen. Zu seinen mit Bernhard Winking realisierten Bauten zählen neben Großprojekten in China, die Alice-Salomon-Hochschule in Berlin, die Hypovereinsbank in Prag, das Palais am Pariser Platz in Berlin, sowie die Erweiterung der Davidwache und der Neubau des Hauptzollamtes Hamburg-Stadt in Hamburg. Aktuell realisiert er zahlreiche Wohn- und Bürobauten in Hamburg, Bremen, Wolfsburg und Berlin, sowie das Projekt Europaplatz in Heidelberg.