Deutscher Bauherrenpreis 2022 für Wohnhöfe im Pergolenviertel

Unter dem Motto „Hohe Qualität - tragbare Kosten“ wurden im Rahmen des Bundeskongresses nationale Stadtentwicklungspolitik am 15. September die Wohnhöfe im Hamburger Pergolenviertel als einer von fünf Siegern ausgezeichnet. Nominiert waren insgesamt 29 Projekte, die aus 187 Bewerbungen ausgewählt wurden. „Eine stringente Blockrandbebauung ergänzt sinnfällig die großmaßstäbliche Typologie des Standortes in Hamburg Nord. Die Formensprache und Materialität knüpft an die große Hamburger Wohnungsbautradition an“, so das Urteil der Jury unter Vorsitz der BDA-Präsidentin Susanne Wartzeck.

1. Preis für Meltingport im Hamburger Elbbrückenquartier

Der Anfang April prämierte Wettbewerbsbeitrag für ein gemischtes Quartier am Baakenhafen umfasst ein 15-geschossiges Hotelhochhaus, ein Bürohaus sowie 200 Appartements für Studierende und Auszubildende. Die Wettbewerbsjury lobte die Stringenz und gute Gliederung der Baukörper sowie den kräftigen, gut proportionierten Sockel. „Die bauliche Ausformulierung der Baukörper schafft eine großzügige und selbstverständliche Gebäude- und Eingangssituation, sowohl für den studentischen Wohnbereich und für das Hotel als auch für das Büro. Das Gesamtkonzept erscheint im positiven Sinne wohltuend und angemessen, ohne große Gesten zu machen.“ Die Bauten mit einem einheitlichem Fassadenduktus sind mit einer Vormauerschale aus rotbunten Klinkern geplant. Hamburgs Oberbaudirektor Franz-Josef Höing lobte den Entwurf bei einer Vorstellung der Wettbewerbsergebnisse am 13. September 2022 als klimagerechtes Vorzeigeprojekt. Für das Vorhaben wird erstmalig eine Smart Building Technologie im Rahmen eines Bundesforschungsprojekts für den ressourcenschonenden digitalen Gebäudebetrieb geplant.

Amtsverwaltung Auenland-Südholstein in Nützen übergeben

Der Neubau der Amtsverwaltung Auenland-Südholstein entstand im neuen Nützener Gewerbegebiet. Das Grundstück an der Kaltenkirchener Stadtgrenze öffnet sich zur Auenlandschaft der Ohlau. In dieser offenen, durch Knicks und Eichen geprägten Lage schafft der Neubau als „Atriumhaus“ seinen eigenen Ort. Der zweigeschossige Neubau für 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhielt ein Pultdach für eine zukünftige Erweiterung der Verwaltung. Hierfür wurden Blindfenster geplant, die als feines Ziegelrelief die Krone des Hauses prägen. Ein Kubus formuliert den Eingang in ein offenes Foyer. Hier befinden sich das Trauzimmer und der große Sitzungssaal. Das Gebäude wurde als Massivbau mit Vormauerschale aus Wittmunder Klinker und  teilweise mit Holzhybriddecken errichtet. Winking · Froh erhielten 2019 den Zuschlag für die Generalplanung des Gesamtprojekts im Rahmen eines Vergabeverfahrens. Die Baukosten betrugen insgesamt 6,9 Mio. Euro.

Atelierhaus der HFBK in Hamburg fertiggestellt

Den längst benötigten Erweiterungsbau der Hochschule für bildende Künste Hamburg HFBK haben Winking · Froh  Architekten nach gewonnenem Wettbewerb 2017 realisiert und im Januar 2022 fertiggestellt. Das Atelierhaus entstand als freistehender Kubus neben dem Hauptgebäude von Fritz Schumacher aus dem Jahre 1913. Die Klinkerfassade überzieht den Kubus wie ein beschwingtes Gewebe. In ihrer Schichtung erzeugen die gegenläufig angeordneten, schräg eingeschnittenen Fensterleibungen ein spannungsreiches Bild. Mit der Übergabe des Atelierhauses an die Nutzer wird zugleich die Jahresausstellung des Jahres 2022 eröffnet.

Winking · Froh Architekten planen neues Quartier am Alten Wall in Hamburg

Winking · Froh Architekten haben sich im internationalen Wettbewerb für die Städtebauliche Neuordnung Alter Wall 40 erfolgreich durchgesetzt. Nach einer Überarbeitungsphase wurde das Wettbewerbsverfahren jetzt vom Investor Art-Invest Real Estate abgeschlossen und in der aktualisierten Form vorgestellt. Das Grundstück befindet sich zwischen Hamburger Rathaus und Rödingsmarkt.